Bischof Overbeck und Präses Rekowski diskutieren, was armen Stadtteilen weiterhilft

Unter der Überschrift „Soziale Arbeit im Stadtteil. Akteure – Projekte – Strategien“ diskutieren der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, und Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck beim Sozialpolitischen Aschermittwoch der Kirchen am Mittwoch, 26. Februar, in Essen-Altenessen. Im Stadtteilzentrum KD11/13, Zentrum für Kooperation und Inklusion, sprechen sie mit Fachleuten für Stadtplanung und Armutsbekämpfung.

Wie können arme Menschen, die oft in armen Stadtteilen leben, eine nachhaltige Zukunftsperspektive gewinnen? Dieser Frage gehen der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, nach: Mit dem Thema „Soziale Arbeit im Stadtteil. Akteure – Projekte – Strategien“ beschäftigt sich der Sozialpolitische Aschermittwoch der Kirchen, zu dem Bischof und Präses am Mittwoch, 26. Februar 2020, nach Essen einladen.

Menschen zusammenbringen und stärken

Die Ausgangslage ist vielerorts gleich: Menschen in Armut leben oft in Stadtteilen, in denen auch andere arme Menschen leben. Armut konzentriert sich so in bestimmten benachteiligten Quartieren. Häufiger Wegzug wohlhabenderer und Zuzug ärmerer Menschen verschärfen das Problem noch. Gerade das Ruhrgebiet kennt viele solcher Quartiere. Zu diesen Stadtteilen gehört auch der Tagungsort KD 11/13 Zentrum für Kooperation und Inklusion, Karl-Denkhaus-Straße 13, 45329 Essen-Altenessen. Hier werden Menschen des Stadtteils zusammengebracht und in ihrer Teilhabe an der Gesellschaft gestärkt.

Diskussion mit Fachleuten

Der traditionsreiche Sozialpolitische Aschermittwoch der Kirchen beginnt dort um 10.30 Uhr. Nach einem Interview mit Kristina Wendland, Geschäftsführerin von KD 11/13, diskutieren Bischof Overbeck und Präses Rekowski mit dem Stadtplaner und Stadtforscher Professor Dr. Klaus Selle, Helga Siemens-Weibring von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, und Tanja Rutkowski von der cse gGmbH in Essen über das, was Gemeinden, Diakonie und Caritas tun und tun können, um armen Menschen und Quartieren eine besser Zukunft zu ermöglichen. Nach einem liturgischen Abschluss gibt es bei einer Fastensuppe Gelegenheit zur Begegnung.

Wegen des begrenzten Platzes müssen sich Besucherinnen und Besucher unbedingt anmelden: martina.steffen@akademie.ekir.de, Telefon 0228 479898-50.

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